Gewünschtes Volumen festlegen
Lege für einen klaren Zeitraum fest, wie viele passende Aufträge dein Betrieb realistisch annehmen und liefern soll.
Übersetze ein realistisches Auftragsvolumen mit deinen eigenen bisherigen Quoten in benötigte Gespräche und passende Anfragen.
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Das Academy-Video ordnet aktive Kundengewinnung als unternehmerische Aufgabe ein. Diese Seite überträgt den Gedanken auf eine manuelle Mengenplanung vom Auftragsziel bis zu Gesprächen und Anfragen.
Das Wichtigste in Kürze
Starte bei der Zahl passender Aufträge, die du in einem klaren Zeitraum gewinnen und liefern möchtest. Rechne dann mit deinen eigenen bisherigen Übergängen zurück zu Gesprächen und passenden Anfragen.
Nutze konservative, belastbare und ambitionierte Annahmen als getrennte Szenarien. Der Kapazitätsstopp verhindert, dass eine rechnerisch mögliche Vertriebsmenge mehr verspricht, als dein Betrieb produzieren und liefern kann.

Lege für einen klaren Zeitraum fest, wie viele passende Aufträge dein Betrieb realistisch annehmen und liefern soll.
Nutze nur vergleichbare abgeschlossene Vorgänge, um deine bisherige Gespräch-zu-Auftrag-Quote abzuleiten.
Rechne mit deiner Anfrage-zu-Gespräch-Quote weiter zurück und runde jeden Zwischenschritt auf ganze Vorgänge auf.
Bilde eine vorsichtige, eine belastbare und eine ambitionierte Variante, statt einen Einzelwert als sicher auszugeben.
Begrenze das rechnerische Ziel auf die Aufträge, die Produktion, Bearbeitung und Lieferung im Zeitraum tragen können.
Fiktives Planungsbeispiel
Ein Studio plant fiktiv acht passende Aufträge. Bei einer eigenen Gespräch-zu-Auftrag-Quote von 40 Prozent werden dafür 20 Gespräche benötigt. Führten bisher 60 Prozent der passenden Anfragen zu einem Gespräch, sind aufgerundet 34 Anfragen nötig.
Kann der Betrieb im Zeitraum jedoch nur sechs Aufträge zuverlässig produzieren und liefern, wird die Kapazität zur Grenze. Die Zahlen erklären die Methode und sind kein Branchenbenchmark oder eine Prognose.

Arbeitsablauf
Nutze abgeschlossene, vergleichbare Vorgänge als Grundlage. Trenne passende Anfragen, geführte Gespräche und gewonnene Aufträge sauber, damit unterschiedliche Zielgruppen oder Angebotsarten die Übergangsquoten nicht vermischen.

Lege Zeitraum, gewünschte Aufträge und die zugehörige Produktions- und Lieferkapazität fest.
Trenne vergleichbare passende Anfragen, geführte Gespräche und gewonnene Aufträge aus deinen bisherigen Daten.
Teile das Auftragsziel durch deine Gespräch-zu-Auftrag-Quote und runde das Ergebnis auf ganze Gespräche auf.
Teile die benötigten Gespräche durch deine Anfrage-zu-Gespräch-Quote und runde erneut auf ganze Anfragen auf.
Vergleiche mehrere Quotenannahmen und passe Ziel oder Zeitraum an, sobald die Kapazitätsgrenze überschritten wird.
Vertriebsziel-Szenarien
Halte Auftragsziel, Gesprächsquote, Anfragequote und Kapazität getrennt fest. So erkennst du, welche Mengen aus deinen eigenen Daten folgen und welche Werte nur Annahmen für ein Szenario sind.
| Szenario | Eigene Annahmen | Ergebnis |
|---|---|---|
| Konservativ | 8 Aufträge · 35 % Gespräche zu Auftrag · 50 % Anfragen zu Gespräch | 23 Gespräche · 46 Anfragen |
| Basis | 8 Aufträge · 40 % Gespräche zu Auftrag · 60 % Anfragen zu Gespräch | 20 Gespräche · 34 Anfragen |
| Ambitioniert | 8 Aufträge · 50 % Gespräche zu Auftrag · 70 % Anfragen zu Gespräch | 16 Gespräche · 23 Anfragen |
| Kapazitätsstopp | Produktion und Lieferung tragen höchstens 6 Aufträge | Ziel oder Zeitraum anpassen |
Runde jeden rückwärts berechneten Zwischenschritt auf ganze Vorgänge auf. Prüfe die Planung regelmäßig mit neuen abgeschlossenen Daten und halte fest, welche Bezugsgruppe und welcher Zeitraum hinter jeder Quote stehen.
Häufige Fragen
Beginne mit einem klaren Zeitraum und einem realistischen Auftragsvolumen. Rechne anschließend mit deinen eigenen bisherigen Übergangsquoten zurück, wie viele Gespräche und passende Anfragen dafür nötig wären.
Teile das Auftragsziel zuerst durch deine Gespräch-zu-Auftrag-Quote und danach die benötigten Gespräche durch deine Anfrage-zu-Gespräch-Quote. Runde Zwischenergebnisse jeweils auf ganze Vorgänge auf.
Nutze nur eigene abgeschlossene und ausreichend vergleichbare Vorgänge. Eine Branchenquote oder ein einzelner besonders guter Monat ist keine belastbare Grundlage für deine Planung.
Kennzeichne deine Werte als vorläufige Annahmen, rechne vorsichtiger und aktualisiere die Planung nach jedem neuen abgeschlossenen Vorgang. So vermeidest du Scheingenauigkeit.
Ein konservatives, ein Basis- und ein ambitioniertes Szenario zeigen, wie stark sich andere Quoten auf die nötigen Mengen auswirken. Das ist belastbarer als eine vermeintlich sichere Einzelprognose.
Prüfe, wie viele Aufträge Produktion, Bearbeitung und Lieferung im gewählten Zeitraum tatsächlich tragen. Liegt das Ziel darüber, musst du Auftragsziel, Zeitraum oder verfügbare Kapazität anpassen.
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