Direkte Werbeausgaben erfassen
Addiere bezahlte Kampagnen, Anzeigenmotive und externe Unterstützung innerhalb des gewählten Zeitraums.
Führe Werbung, Veranstaltungen, Akquisezeit und erfolglose Angebote zu nachvollziehbaren Kosten je gewonnenem Neukunden zusammen.
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Das Academy-Video ordnet aktive Kundengewinnung als unternehmerische Aufgabe ein. Diese Seite überträgt den Gedanken auf eine manuelle Rechnung der vollständigen Akquisekosten je gewonnenem Neukunden.
Das Wichtigste in Kürze
Erfasse für denselben Zeitraum direkte Ausgaben und die intern bewertete Zeit für Recherche, Gespräche, Nachfassen und Angebote. So wird sichtbar, welcher Aufwand vor einem neuen Auftrag tatsächlich entsteht.
Verwende für Kosten und gewonnene Neukunden dieselbe Periode. Eine konsistente Abgrenzung ist wichtiger als ein vermeintlich genauer Wert, der verschiedene Zeiträume oder doppelt gezählte Stunden vermischt.

Addiere bezahlte Kampagnen, Anzeigenmotive und externe Unterstützung innerhalb des gewählten Zeitraums.
Berücksichtige Standgebühr, Anreise, Material und weitere zurechenbare Ausgaben einer Messe oder Netzwerkveranstaltung.
Bewerte Recherche, Erstkontakt, Gespräche und Nachfassen mit einem konsistenten internen Stundensatz.
Nimm die tatsächlich investierte Kalkulations- und Angebotszeit auch dann auf, wenn daraus kein Auftrag entsteht.
Teile die vollständigen Periodenkosten nur durch Kunden, die in demselben abgegrenzten Zeitraum neu gewonnen wurden.
Fiktives Rechenbeispiel
In einem fiktiven Quartal entstehen 900 Euro Werbeausgaben, 600 Euro Veranstaltungskosten und 18 Stunden Akquise- und Angebotszeit. Bei einem internen Kostensatz von 40 Euro ergeben die Stunden weitere 720 Euro.
Die Summe beträgt 2.220 Euro. Geteilt durch sechs tatsächlich neu gewonnene Kunden ergeben sich 370 Euro je Neukunde. Die Zahlen erklären nur die Methode und sind kein Branchenbenchmark.

Arbeitsablauf
Nutze Belege, Zeitaufzeichnungen und abgeschlossene Vorgänge als Arbeitsgrundlage. Eine klare Periodenlogik verhindert, dass alte Ausgaben oder spätere Neukunden das Ergebnis verzerren.

Lege Monat, Quartal oder Kampagnenzeitraum fest und entscheide, wann ein Kunde als neu gewonnen zählt.
Sammle Werbe-, Veranstaltungs-, Reise-, Material- und externe Dienstleistungskosten aus demselben Zeitraum.
Erfasse Akquise-, Gesprächs-, Nachfass- und Angebotsstunden und multipliziere sie mit deinem gewählten Kostensatz.
Prüfe, ob eine Ausgabe oder Stunde bereits in einer anderen Position steckt, damit kein Aufwand doppelt einfließt.
Addiere alle Kosten und teile die Summe durch die tatsächlich neu gewonnenen Kunden des gleichen Zeitraums.
Akquisekosten-Scorecard
Halte Geldbeträge, Stundenbewertung und Neukundenzahl getrennt fest. Erst die abschließende Division ergibt eine vergleichbare Kennzahl für genau diesen Zeitraum.
| Kostenposition | Grundlage | Betrag |
|---|---|---|
| Werbung | Kampagnen und Anzeigen im Quartal | 900 Euro |
| Veranstaltungen | Stand, Anreise und Material | 600 Euro |
| Akquise- und Angebotszeit | 18 Stunden × 40 Euro | 720 Euro |
| Gesamte Akquisekosten | 900 + 600 + 720 Euro | 2.220 Euro |
| Kosten je Neukunde | 2.220 Euro ÷ 6 Neukunden | 370 Euro je Neukunde |
Vergleiche aufeinanderfolgende Perioden nur mit derselben Definition. Eine sinkende Kennzahl ist erst dann aussagekräftig, wenn weder Kosten ausgelassen noch Neukunden aus einem anderen Zeitraum in den Nenner verschoben wurden.
Häufige Fragen
Dazu gehören zurechenbare Werbeausgaben, Veranstaltungskosten, externe Leistungen sowie bewertete Arbeitszeit für Akquise, Gespräche, Nachfassen und Angebote.
Nutze einen konsistenten internen Kostensatz, der zu deiner betrieblichen Rechnung passt. Entscheidend ist, dass derselbe Satz über den betrachteten Zeitraum unverändert bleibt.
Erfasse die tatsächlich investierte Recherche-, Gesprächs-, Kalkulations- und Angebotszeit. Dadurch bleibt Aufwand sichtbar, auch wenn kein Auftrag entsteht.
Ein Monat, Quartal oder klar abgegrenzter Kampagnenzeitraum kann passen. Kosten und neu gewonnene Kunden müssen immer aus derselben Periode stammen.
Ordne jede Ausgabe und jede Stunde genau einer Kostenposition zu. Steckt Angebotszeit bereits in einem erfassten Stundenblock, darf sie nicht nochmals addiert werden.
Akquisekosten entstehen vor dem Auftrag, um einen Neukunden zu gewinnen. Die Auftragskalkulation bewertet dagegen Zeit, Fremdkosten und Ergebnis der späteren Fotoproduktion.
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