Vorbereitung
Vorarbeit vollständig zählen
Briefing, Abstimmung, Technikcheck und Vorbereitung gehören zur Auftragslast, auch wenn dafür kein Kameratermin im Kalender steht.
Rechne Vorbereitung, Reise, Shooting, Bearbeitung und Lieferung zusammen, damit dein Wochenlimit auch mit Puffer und überlappenden Lieferfristen realistisch bleibt.
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Das Wichtigste in Kürze
Ein freier Shootingtermin bedeutet noch keine freie Produktionswoche. Vorbereitung, Reise und Nacharbeit belegen Stunden vor und nach dem sichtbaren Kundentermin.
Ermittle deshalb erst deine Netto-Wochenzeit, ziehe einen bewussten Puffer ab und teile die verbleibende Kapazität durch die typische Gesamtlast eines Auftrags. Runde das Ergebnis ab und prüfe zusätzlich die zugesagten Lieferfenster.

Vorbereitung
Briefing, Abstimmung, Technikcheck und Vorbereitung gehören zur Auftragslast, auch wenn dafür kein Kameratermin im Kalender steht.
Reise
An- und Abfahrt, Parkplatzsuche, Aufbau und unvermeidbare Wartezeit blockieren echte Arbeitszeit rund um das Shooting.
Shooting
Plane nicht nur die gebuchte Aufnahmezeit, sondern auch Aufbau, Pausen, Datenübergabe und den sicheren Abschluss vor Ort.
Nachlauf
Auswahl, Bearbeitung, Export, Galerievorbereitung und Lieferung wirken nach dem Termin weiter und können mehrere Wochen überlappen.

Fünf-Phasen-Kapazitätsblatt
Die reine Kamerazeit bildet einen Auftrag nicht vollständig ab. Das Kapazitätsblatt hält Vorbereitung, Reise, Shooting, Bearbeitung und Lieferung je Angebotsart getrennt fest.
So werden auch Stunden sichtbar, die vor dem Termin entstehen oder nach ihm in andere Wochen reichen. Erst diese Gesamtlast kann mit deiner verfügbaren Wochenzeit verglichen werden.
Sechs-Schritte-Kapazitätsplan
Beginne mit abgeschlossenen Aufträgen und einer vorsichtigen Netto-Wochenzeit. Das errechnete Limit ist eine Arbeitsgrenze, kein Zielwert, der in jeder Woche ausgeschöpft werden muss.

Schritt 01
Lege fest, wie viele echte Arbeitsstunden in einer Hochsaison-Woche verfügbar sind. Ziehe feste Betriebsaufgaben und private Sperrzeiten zuerst ab.
Schritt 02
Erfasse für abgeschlossene Aufträge Vorbereitung, Reise, Shooting, Bearbeitung und Lieferung getrennt. Nutze typische Werte statt Wunschzeiten.
Schritt 03
Bilde je Angebotsart eine typische Gesamtlast. Ausreißer bleiben sichtbar, damit ein ungewöhnlich leichter Auftrag das Limit nicht schönrechnet.
Schritt 04
Reserviere einen festen Anteil für Krankheit, Technik, Korrekturen und Verschiebungen. Der Puffer ist keine zusätzliche Buchungskapazität.
Schritt 05
Teile die verbleibenden Stunden durch die typische Gesamtlast und runde ab. Prüfe zusätzlich, ob Bearbeitung und Lieferfenster kollidieren.
Schritt 06
Markiere Wochen als planbar, angespannt oder voll. Passe das Limit mit echten Zeitwerten an, bevor du weitere Termine annimmst.
Wochenlimit mit Puffer
Starte mit den verfügbaren Wochenstunden, ziehe feste Betriebszeit und einen bewussten Puffer ab und vergleiche den Rest mit der typischen Gesamtlast deiner Angebotsart. Prüfe danach, ob Bearbeitung und Lieferung in Folgewochen passen.
| Planungswert | Grundlage | Entscheidung |
|---|---|---|
| Bruttozeit | Tatsächlich verfügbare Arbeitsstunden der Woche | Keine privaten Sperrzeiten oder freien Tage als Kapazität zählen |
| Fixzeit | Administration, Kommunikation und wiederkehrende Aufgaben | Vor der Auftragsverteilung vollständig abziehen |
| Auftragslast | Vorbereitung, Reise, Shooting, Bearbeitung und Lieferung | Typischen vorsichtigen Wert je Angebotsart verwenden |
| Puffer | Reserve für Korrekturen, Technik und Verschiebungen | Nicht als zusätzliche Buchungszeit verwenden |
| Wochenlimit | Nettozeit geteilt durch typische Auftragslast, abgerundet | Lieferüberschneidungen prüfen; planbar, angespannt oder voll |
Drei Kapazitätsszenarien
Eine Samstagsreportage bindet Briefing, Reise, lange Aufnahmezeit, Datensicherung und mehrere Bearbeitungstage. Ein zweiter Termin passt nur, wenn beide Lieferfenster realistisch bleiben.
Ein kurzer Termin kann durch Abstimmung, Anfahrt, Variantenexport und Freigabeschleifen deutlich mehr Kapazität beanspruchen. Diese Zeiten gehören in die Angebotslast.
Mehrere Mini-Sessions teilen Aufbau und Location, erzeugen aber je Familie Auswahl, Bearbeitung, Galerie und Lieferung. Das Limit folgt deshalb nicht nur der Zahl freier Slots.
Diese Seite hilft vor einer starken Phase beim Festlegen einer realistischen Produktionsgrenze. Ein akuter Bearbeitungsstau braucht einen eigenen Rückstandsplan. GalleryDock liest keine Auftrags-, Kalender- oder Zeitdaten, berechnet kein Wochenlimit und warnt nicht automatisch vor Überlastung.
Häufige Fragen
Addiere für einen typischen Auftrag Vorbereitung, Reise, Shooting, Auswahl, Bearbeitung, Export, Galerievorbereitung und Lieferung. Teile erst danach deine verfügbare Netto-Wochenzeit durch diese Gesamtlast und runde das Ergebnis ab.
Die Aufnahmezeit ist nur eine Phase. Abstimmung, Fahrt, Aufbau, Datensicherung, Bearbeitung und Lieferung beanspruchen oft mehr Stunden und können noch wirken, wenn bereits das nächste Shooting beginnt.
Nutze abgeschlossene Aufträge derselben Angebotsart und arbeite mit einem typischen, eher vorsichtigen Wert. Sehr leichte und sehr schwere Sonderfälle bleiben sichtbar, statt den Mittelwert unbemerkt zu verzerren.
Es gibt keinen sicheren Prozentsatz für jedes Geschäft. Reserviere bewusst Zeit für Korrekturen, Technik, Krankheit und Verschiebungen und prüfe nach jeder starken Phase, ob der gewählte Puffer tatsächlich gereicht hat.
Plane nicht nur den Shootingtag, sondern auch die Wochen, in denen Auswahl, Bearbeitung und Lieferung fällig werden. Ein neuer Termin passt nur, wenn seine Nacharbeit nicht mit bereits zugesagten Lieferfenstern kollidiert.
Die Seite dient der vorbeugenden Produktionsplanung vor und während einer starken Saison. Ein bereits entstandener Bearbeitungsstau braucht eine eigene Priorisierung von Rückstand, Zusagen und Kommunikation und wird hier bewusst nicht behandelt.
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Gebuchte Termine, Lieferzusagen und Erreichbarkeit vor einer geplanten Abwesenheit koordinieren.
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