Endpreis
Kundenpreis als Ausgangspunkt
Der sichtbare Kundenpreis ist ein Endpreis. Bei ausgewiesener Umsatzsteuer enthält er einen Steueranteil, der nicht mit deiner Marge verwechselt werden darf.
Fotoprint-Endpreise wirtschaftlich einordnen
Trenne Kunden-Endpreis, Steueranteil, Kostenbasis und variable Gebühren, bevor du den verbleibenden Deckungsbeitrag bewertest und den Preis pro Printgröße in GalleryDock veröffentlichst.
Endpreis und Erlös trennen
Kosten und Gebühren erfassen
Deckungsbeitrag kontrollieren

Endpreis trifft Kalkulation
GalleryDock bringt geprüfte Endpreise in den Galerie-, Produkt- und Checkout-Kontext.
Endpreis
Der sichtbare Kundenpreis ist ein Endpreis. Bei ausgewiesener Umsatzsteuer enthält er einen Steueranteil, der nicht mit deiner Marge verwechselt werden darf.
Steuerprofil
Steuerstatus und Steuerland bestimmen, wie GalleryDock Hinweise und Aufteilung in Galerie, Checkout und Rechnung abbildet.
Deckungsbeitrag
Vom Erlös nach Steuerbehandlung ziehst du Produktkosten und variable Gebühren ab. Erst dann siehst du den verbleibenden Deckungsbeitrag.
Galerie-Shop
Nach der Kalkulation setzt du Endpreise je Produkt und Größe in GalleryDock und prüfst den Kundenweg bis zum Checkout.
Das Wichtigste in Kürze
Bei ausgewiesener Umsatzsteuer wird zuerst der enthaltene Steueranteil vom Endpreis getrennt. Vom verbleibenden Nettoerlös ziehst du Produktkosten und variable Gebühren ab.
Beim Kleinunternehmerstatus wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die wirtschaftliche Prüfung von Kosten, Gebühren und verbleibendem Betrag bleibt trotzdem notwendig.

Fünf Schritte
Kläre fachlich, welches Steuerland und welcher Steuerstatus für dein Unternehmen gelten, bevor du Verkaufspreise veröffentlichst.
Definiere den Endpreis, den Kunden für die konkrete Printvariante und Größe im Galerie-Shop sehen sollen.
Trenne bei ausgewiesener Steuer den enthaltenen Steueranteil vom Nettoerlös. Beim Kleinunternehmerstatus wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Ziehe Produktkosten und variable Shop- sowie Zahlungsgebühren ab. Das Ergebnis ist der Deckungsbeitrag vor weiteren Betriebskosten.
Übertrage den geprüften Endpreis pro Produktgröße in GalleryDock und kontrolliere Produktauswahl, Warenkorb und Checkout.

Rechenlogik
| Schritt | Rechengröße | Bedeutung |
|---|---|---|
| 1 | Kunden-Endpreis | Sichtbarer Preis für die Printvariante |
| 2 | Steueranteil oder Steuerhinweis | Abhängig vom fachlich geklärten Steuerprofil |
| 3 | Kostenbasis und variable Gebühren | Direkt zurechenbare Abzüge je Verkauf |
| 4 | Deckungsbeitrag | Verbleibender Betrag vor weiteren Betriebskosten |

Beispiel: Ein Endpreis von 59,50 € enthält bei einem angenommenen Steuersatz von 19 % rechnerisch 9,50 € Steueranteil. Von 50 € Nettoerlös werden anschließend Kostenbasis und variable Gebühren abgezogen. Das ist ein Rechenbeispiel, keine steuerliche Empfehlung.
Beim hinterlegten Kleinunternehmerstatus weist GalleryDock keine Umsatzsteuer aus. Für die Preisprüfung werden trotzdem Kostenbasis, Shop-Gebühr, Zahlungsgebühr und weitere betriebliche Kosten getrennt erfasst.
Fotoabzug, Leinwand und Alu-Dibond erhalten eigene Endpreise. Jede Variante wird mit derselben Steuerbasis und ihren tatsächlichen Produktkosten separat kontrolliert.
Shop-Einstellungen
GalleryDock führt Endpreise. Das gespeicherte Steuerland und der Steuerstatus steuern die passenden Hinweise und die Aufteilung in Galerie, Checkout und Rechnung.


Einstiegsprodukte brauchen eine eigene Kosten- und Gebührenrechnung.

Bei Wandprodukten verändern sich Kostenbasis und gewünschter Deckungsbeitrag.

Premium-Prints werden je Variante und Größe separat kontrolliert.
Fragen
Nein. Ein Endpreis kann einen Steueranteil enthalten. Erst nach der passenden steuerlichen Aufteilung sowie dem Abzug von Produktkosten und variablen Gebühren wird der verbleibende Deckungsbeitrag sichtbar.
Bei einem Bruttopreis mit ausgewiesener Umsatzsteuer lautet die mathematische Grundformel: Nettoerlös gleich Bruttopreis geteilt durch eins plus Steuersatz. Welcher Steuersatz und welche Behandlung gelten, muss fachlich für das eigene Unternehmen geklärt werden.
GalleryDock unterstützt im Shop-Steuerprofil Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie regulären Steuerausweis oder Kleinunternehmer- beziehungsweise Nicht-MWST-Status. Das Profil steuert Hinweise und die Aufteilung im Kaufprozess.
Produktkosten, GalleryDock-Shop-Gebühr, Zahlungsdienstleistergebühr und weitere direkt zurechenbare variable Kosten sollten getrennt erfasst werden. Der verbleibende Betrag ist noch nicht automatisch der Unternehmensgewinn.
Ja. Unterschiedliche Größen und Materialien haben eigene Kostenbasen. Deshalb wird jede Produktvariante separat gerechnet und erst danach zu einer verständlichen Preisstaffel verbunden.
Nein. Die Seite erklärt einen Kalkulationsworkflow und GalleryDock bildet das hinterlegte Steuerprofil technisch ab. Die Auswahl des richtigen Status und die individuelle steuerliche Bewertung bleiben fachliche Aufgaben.
Lege den geprüften Endpreis pro Produkt und Größe fest. Kunden sehen ihn anschließend direkt am Motiv und gehen über Printauswahl, Warenkorb und Checkout zur Bestellung.
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