Vorproduktion
Freigaben und Ressourcen vor dem Dreh sichern
Briefing, Konzept, Angebot, Freigaben, Locations, Crew und Technik müssen vor dem Dreh in einer belastbaren Reihenfolge stehen.
Verteile Vorproduktion, Drehtage, Schnitt, Kundenfeedback und Finalisierung in einem realistischen Produktionskalender – mit klaren Abhängigkeiten, Übergaben und Puffern.
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Das Wichtigste in Kürze
Eine tragfähige Saisonplanung beginnt nicht mit einer pauschalen Liste starker Monate. Sie beginnt mit den Abhängigkeiten deiner Produktionen: Briefing, Freigaben, Crew, Dreh, Schnitt, Feedbackschleifen und finale Auslieferung.
Ordne diese Arbeit in fünf Produktionsspuren und markiere Übergaben, Blocker sowie Puffer. So erkennst du, wann mehrere Projekte dieselben Dreh-, Schnitt- oder Freigabekapazitäten benötigen.

Vorproduktion
Briefing, Konzept, Angebot, Freigaben, Locations, Crew und Technik müssen vor dem Dreh in einer belastbaren Reihenfolge stehen.
Drehtage
Plane Drehtage mit Reise, Aufbau, Wetteroptionen und Reserven. Ein verschobener Dreh verändert alle nachfolgenden Produktionsphasen.
Schnitt
Reserviere Sichtung, Schnitt, Ton, Farbe und Export als eigene Arbeitsblöcke. Mehrere Drehs dürfen nicht unbemerkt denselben Schnittzeitraum belegen.
Feedback
Lege feste Reviewfenster, Ansprechpartner und Entscheidungstermine fest. Rückmeldungen brauchen Platz zwischen Rohschnitt und Finalisierung.
Finalisierung
Schütze Zeit für Korrekturen, Mastering, Exporte und Übergabe. Erst danach ist eine Produktion tatsächlich abgeschlossen.

Fünf-Spuren-Matrix
Ein Drehtag allein zeigt die tatsächliche Produktionslast nicht. Die Fünf-Spuren-Matrix hält nebeneinander fest, wann Konzepte und Freigaben stehen müssen, wann gedreht wird, wann Schnittplätze belegt sind und wann Kundenfeedback eingeplant ist.
Diese Trennung verhindert, dass freie Drehtage mit freier Produktionskapazität verwechselt werden. Entscheidend ist die Abfolge von Vorproduktion, Dreh, Rohschnitt, Feedback, Finalisierung und Lieferung.
Fünf-Schritte-Planung
Arbeite von vereinbarten Lieferterminen rückwärts und trage zuerst Feedback-, Schnitt- und Drehfenster ein. Ergänze danach Vorproduktion und Puffer. Jeder Schritt bleibt prüfbar, wenn Freigaben oder Drehtage verschoben werden.

Schritt 01
Erfasse pro Produktion vereinbarte Liefertermine, mögliche Drehtage, Beteiligte, Freigaben und erwartete Feedbackschleifen.
Schritt 02
Lege Vorproduktion, Drehtage, Schnitt, Kundenfeedback und Finalisierung als getrennte Spuren im Jahreskalender an.
Schritt 03
Verbinde jede Phase mit ihrer Voraussetzung: Ohne Konzeptfreigabe kein Dreh, ohne Drehmaterial kein Rohschnitt, ohne Feedback keine Finalisierung.
Schritt 04
Trage Reise, Umbauten, Datenübergabe, Korrekturen und technische Reserven als echte Puffer ein statt sie zwischen Termine zu quetschen.
Schritt 05
Prüfe monatlich, welche Projekte in dieselbe Schnitt- oder Feedbackphase laufen, und verschiebe neue Zusagen vor einem Engpass.
Zwölfmonats-Produktionskalender
Nutze zwölf Monatsspalten und führe pro Produktion eine eigene Zeile. Markiere Vorproduktion, Dreh, Rohschnitt, Feedback und finale Lieferung als zusammenhängende Kette. So werden Überschneidungen zwischen mehreren Projekten früh sichtbar.
| Planungsspur | Daten und Fragen | Eintrag im Jahresplan |
|---|---|---|
| Vorproduktion | Briefing, Konzept, Freigaben, Location, Crew und Technik | Start- und Entscheidungsfenster vor dem Dreh |
| Drehtage | Produktion, Reise, Aufbau, Wetteroption und Reserve | Fixe Drehfenster mit belastbarem Puffer |
| Schnitt | Sichtung, Rohschnitt, Ton, Farbe und Export | Geschützte Postproduktionsblöcke |
| Kundenfeedback | Reviewfenster, Ansprechpartner, Frist und Korrekturen | Geplante Übergaben zwischen Rohschnitt und Finalisierung |
| Finalisierung | Mastering, Formate, Freigabe und Lieferung | Abschlussfenster ohne verdeckte Restarbeit |
Drei überlappende Produktionen
Konzept, Location und Freigaben laufen bereits, während frühere Produktionen noch im Schnitt sind.
Reise, Aufbau und Dreh blockieren zusammenhängende Tage und verschieben andere Aufgaben bewusst.
Ein festes Reviewfenster schützt die Finalisierung davor, zwischen neuen Drehs liegen zu bleiben.
Diese Seite zeigt eine manuelle Methode für filmspezifische Produktionsabhängigkeiten. GalleryDock liest oder synchronisiert keine Kalender-, CRM-, Projekt-, Crew-, Dreh- oder Schnittdaten, weist keine Aufgaben zu und berechnet keine Termine oder Kapazitäten automatisch.
Häufige Fragen
Beginne mit Lieferterminen und arbeite rückwärts über Finalisierung, Feedback, Rohschnitt, Drehtage und Vorproduktion. Ergänze für jede Übergabe einen realistischen Puffer.
Konzept, Budget, Ansprechpartner, Freigaben, Locations, Crew, Technik und Drehfenster sollten vor dem Drehtag geklärt sein. Offene Punkte werden als Blocker im Kalender sichtbar.
Reserviere Schnittblöcke nach dem tatsächlichen Materialumfang und halte Sichtung, Rohschnitt, Ton, Farbe und Export getrennt. So konkurrieren parallele Projekte nicht unsichtbar um dieselbe Zeit.
Vereinbare feste Reviewfenster, eine verantwortliche Kontaktperson und klare Fristen. Plane zwischen Rückmeldung und Finalisierung ausreichend Zeit für Korrekturen ein.
Staffele Projekte so, dass nicht alle gleichzeitig im Dreh oder Schnitt liegen. Die Fünf-Spuren-Matrix zeigt, wann sich Ressourcen, Freigaben oder Feedbackfenster überschneiden.
Nutze die Methode aus der kostenlosen Academy und übertrage sie manuell auf deine Projektabläufe. GalleryDock liest keine Kalender-, Projekt-, Crew- oder Schnittdaten und erstellt keinen Produktionskalender automatisch.
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